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Forum: Christoph Platz-Gallus – Perspektiven auf Kunst im öffentlichen Raum zwischen Graz und Hannover

Di. 23.08. (bleibt digital verfügbar)
Kunst umgehen: Forum
Positionierungen und Begegnungen
Christoph Platz-Gallus: Perspektiven auf Kunst im öffentlichen Raum zwischen Graz und Hannover

Seit kurzer Zeit ist Christoph Platz-Gallus als Direktor des Kunstvereins Hannover Nachfolger von Kathleen Rahn. Der Kunsthistoriker, Kurator und Kulturmanager hat seine Magisterarbeit über Kunstvereine geschrieben, die Stationen seiner Arbeit als Kurator und Kulturmanager umfassen unter anderem die Skulptur Projekte Münster 07 und die documenta 13 und 14. Aktuell arbeitet er seit 2018 für das etablierte europäische Kulturfestival Steirischer Herbst in Graz. Sein eigenes Programm für den Kunstverein Hannover wird im Januar 2023 beginnen. Da Christoph Platz-Gallus in seiner Rolle als Kunstvereins-Direktor auch neues Mitglied im Gremium für Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Hannover ist, unterhalten wir uns mit ihm über seine Erfahrungen mit Kunst im Stadtraum, seine Ideen, Visionen und Ziele.

[Christoph Platz-Gallus ist der neue Direktor des Kunstvereins Hannover – im Hintergrund das Künstlerhaus Hannover und Stephan Hubers Installation Das große Leuchten (Foto: Mathias Voelzke)]
[Video 1/4: Begrüßung, Einführung, Vorstellung Christoph Platz-Gallus; Kunstverein Hannover, Beirat für Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Hannover; skulptur projekte münster 07, documenta 13 und 14; Stationen, Prägungen und Wege zur Kunst; Gesprächskultur; Bildungsreisen, Kunstgeschichte, Auftragskunst; zeitgenössische Kunst, Off-Spaces; Westfälischer Kunstverein Münster; Archivarbeit, Originalquellen, Verständnis des Kunstsystems; historische Arbeit zu Kunstvereinen; Theorie und Praxis, Ausstellungserfahrung, kuratorische Arbeit als Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen und Kurator*innen; Rechercheprozesse, Künstler*innen-Betreuung, Grundlagenarbeit; Kunst im öffentlichen Raum in Münster, Veränderung des Stadtbildes, Projektcharakter, Drängen aus dem Ausstellungsraum und urbane Realitäten, Ortsspezifik; performative Formate, Auflösung der skulpturalen Arbeit als Setzung, autoritäre Prozesse, Beteiligung/Demokratie, Entscheidungsfindung; Bestandspflege versus neue Programme.]
[Video 2/4: Steirischer Herbst in Graz; Tradition und Prägung; Übertragungen; Einflüsse auf Graz durch Balkan; Avantgarde, Experimentierfeld; Veränderung der Stadt; Ekaterina Degot als Intendantin, Schwerpunkt Bildende Kunst; Neuerfindung eines Festivals; Praxis bisheriger Intendant*innen; Aufsehen und Skandale, Strukturen aufbrechen, Wahrnehmung und Öffentlichkeit; Arbeit mit dem Archiv, Zugänglichkeit, Struktur, Überblick, Konservierung, Aktualisierung, Professionalisierung, Oral History; Wandel der Museen; Projekte im Grazer öffentlichen Raum, politische Kunst, Realitäten und Reaktionen, Referenzen.]
[Video 3/4: Diskurse, Herausforderungen, Strategien; Hannover und Avantgarde; Experiment Straßenkunst und Kunstverein Hannover, historische Bezüge; Innenstadtdialog und Experimentierräume; Institution Kunstverein im Wandel; Fetischisierung von Individualismus, Fragen nach Ich und Wir; Verknüpfung von Diskurs und Kontext, Identifizierung und Initiieren von Diskursen, Zusammenarbeit mit Künstler*innen, unerwartete Fragen und Perspektiven, Reaktionen auf städtische Realitäten, poetische Perspektiven; Kosten von skulpturalen Setzungen und performativen Prozessen; externe internationale Perspektiven, Kulturstadt Hannover; Nutzung von öffentlichen Räumen, Objekten und Mahnmalen, Erinnerungskultur; Wahrnehmung von Setzungen, externe und implizite Vermittlung; Kunst im öffentlichen Raum beim Steirischen Herbst 2021, nomadisches Festival, Neuerfindung über neue Situationen als treibende Kraft, Setzungen im öffentlichen Raum, temporäre Verortungen und Anbindungen, Herstellen von Gemeinschaften; Hermetik des Kunstvereins aufbrechen und verlassen; was macht man, wenn die Menschen nicht zur Kunst kommen (können)?; Kollaborationen.]
[Video 4/4: Wen wollen wir wie mit welcher Kunst erreichen?; Zielgruppen, Hemmschwellen, Audience Development, Nicht-Besucher*innen, Nutzer*innen von institutionellen und öffentlichen Räumen; Zugänglichkeit versus Avantgarde, Komplexität bewahren, Vermittlung von Hermetischen und Enigmatischem, Entwicklungen von Kunst und Kultur; Zahlen und Förderbedingungen; disziplinübergreifende historische Hintergründe; städtebauliche Realitäten, ökologische Aspekte, Rolle der Kunst, einschränkende Regularien im öffentlichen Raum, Risk Management, Verhindern von Erfahrungen, Dystopien; wie lassen sich Nutzer*innen definieren?; Spielräume der Kunst und Spielräume von Institutionen; ökologische Nachhaltigkeit der Kunstvereinspraxis; Herkunft und individuelle Identität versus Leitkultur; Institutionen versus öffentliche Räume, ergebnisoffene öffentliche Räume, kulturpolitische Rahmensetzungen; Fragestellungen, Expertise, Erfahrungswerte; Prägen und Definieren von Innenstadtbereichen durch Kultur; Budgetierung und Umgang mit Fördergeldern; Nutzen von Räumen als politische Agoren, Verlagerung von Diskursen in öffentliche Räume, Besetzung durch Interessenvertreter*innen, gleichberechtigte Stimme der Kultur; Rolle der freien Szene, Intergration in istitutionelle Arbeit, kein Widerspruch, wer spricht für wen?, Relevanz von Akteur*innen; Ausblick Kunstverein Hannover.]
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